Warum Lufthansa Piloten niemals für die Vermittlung von Finanzprodukten bezahlen sollten!!!

Co-Pilot Max Maier ist seit mehreren Jahren Pilot bei Lufthansa und alles ist bisher nach Plan gelaufen. Mittlerweile ist er SFO und hat eine kleine Familie. Er macht sich Gedanken über seine Zukunft, auch über die Zeit nach Lufthansa und wünscht sich, seinen bisherigen Lebensstandard auch dann noch aufrecht zu erhalten. Er träumt von einer sorgenfreien Zeit nach der aktiven Laufbahn bei Lufthansa, in der er seinen Hobbies nachgeht, sich um seine Familie kümmert und in der er das Leben noch richtig genießt.

 

Sein Einkommen ist mittlerweile auch hoch genug, so dass er darüber nachdenkt, wie er seine Altersvorsorge am besten gestalten sollte. Neben der gesetzlichen Rente wird Herr Maier von Lufthansa eine betriebliche Altersversorgung erhalten, allerdings ist er sich nicht sicher, ob diese Einnahmen dann auch wirklich hoch genug sein werden.

  • Reicht das Geld, um den Lebensstandard zu halten?
  • Können die Kinder noch unterstützt werden, wenn sie ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben?
  • Können Reperaturen am Haus bezahlt werden?

Nach einem Gespräch mit seiner Frau entscheiden sich die beiden dafür, einen Termin mit ihrem Bankberater und auch mit ihrem Versicherungsvertreter zu vereinbaren. Beide können ihnen bestimmt bei ihren Fragen weiterhelfen. Und tatsächlich, sowohl der Mitarbeiter der Bank als auch der Versicherungsvertreter kommen zum gleichen Ergebnis: Familie Maier hat eine Versorgungslücke und sollte dringend eine zusätzliche private Altersversorgung aufbauen! Und natürlich haben auch beide eine passende Produktlösung, die genau das richtige für Familie Maier ist.

 

Was sollen die Maiers nun tun? Für welche Lösung sollen Sie sich entscheiden?

 

Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal so oder so ähnlich ergangen.

 

Lassen Sie uns doch einmal genauer hinschauen. Sowohl der Bankmitarbeiter als auch der Versicherungsvertreter verdienen nur dann Geld, wenn Sie Ihnen ein neues Produkt verkaufen. Vor diesem Hintergrund ist es offensichtlich, dass beide bei Familie Maier eine Versorgungslücke erkannt haben, auch wenn dies gar nicht der Fall ist. Banker und Vertreter sind keine Berater, sondern Verkäufer, die Ihnen in einem als Beratungsgespräch getarnten Verkaufsgespräch erklären, dass Sie ein Problem haben. Dieses Problem können Sie nur durch den Abschluss eines neuen Produktes lösen.

 

Immer wenn die Vergütung einer Beratungsdienstleistung von der Vermittlung eines Finanzproduktes abhängig ist, dann lassen Sie die Finger davon. Auch wenn es auf den ersten Blick doch so einfach ist, eine Beratung zu erhalten, ohne dass Sie dafür bezahlen müssen. Aber Sie werden bezahlen, da können Sie sich sicher sein und zwar für etwas, dass Sie in den meisten Fällen gar nicht brauchen. Dass diese versteckte Vergütung auch noch extrem hoch ist, spielt dann auch keine Rolle mehr.

 

Suchen Sie sich lieber einen vertrauenswürdigen Finanzplaner, der von Ihnen direkt in Form eines Honorars und ausschließlich für seine Beratungsdienstleistung bezahlt wird. Wenn dann wirklich der Bedarf an einem neuen Produkt besteht, dann wird dieser Finanzplaner niemals eine Vermittlungsprovision verlangen. Schon gar nicht lässt er sich von irgendeiner Bank oder Versicherung bezahlen. Nur so können Sie sicher sein, dass auch wirklich ausschließlich in Ihrem Sinn gehandelt wird.

 

Wie Sie einen solchen vertrauenswürdigen Finanzplaner finden und welche katastrophalen Folgen der Produktverkauf von Banken und Versicherungen hat, werde ich in den folgenden Blogs näher beschreiben.

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